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"Mehr Informationen zu Bosch auf der IFA in Berlin: Presseinformationen, Fotos und Links"
"Stuttgart – Zum 1. Januar 2027 tritt Anja Bickelmaier in die Bosch-Gruppe ein und übernimmt im Bereichsvorstand des Geschäftsbereichs „Value Accelerator & Portfolio Companies“ (VP) die Zuständigkeit für die Portfolio-Unternehmen. Bickelmaier bringt 15 Jahre Erfahrung in der Weiterentwicklung von Unternehmen in ihre neue Aufgabe ein, mit besonderem Fokus auf operative Neuausrichtung, Buy-and-Build und Internationalisierung. In ihrer bisherigen Laufbahn war sie zuletzt bei führenden europäischen Private-Equity-Gesellschaften tätig und ist derzeit Managing Director bei Triton Partners, Frankfurt am Main. Zudem verfügt sie über umfangreiche Gremienerfahrung als Mitglied von Aufsichtsräten und Beiräten in Deutschland sowie in den Niederlanden. Dem zweiköpfigen Gremium gehört zudem Dr. Thomas Volz an, der die kaufmännischen Aufgaben verantwortet. „Wir freuen uns, Anja Bickelmaier für unser Unternehmen gewonnen zu haben. Mit ihr und Thomas Volz ist der Bereichsvorstand von Value Accelerator & Portfolio Companies hervorragend aufgestellt, um die Geschäfte gemeinsam mit dem Team weiterzuentwickeln“, sagt Dr. Christian Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Zu Value Accelerator & Portfolio Companies (VP) Der Bosch-Geschäftsbereich VP zählt insgesamt rund 1 200 Mitarbeitende. Das Portfolio umfasst unter anderem Bosch Healthcare Solutions (Medizintechnik und Diagnostik), Bosch Industrial Heat (industrielle Großkesselsysteme und Prozesswärme) sowie ELPRO Monitoring Services (IoT- und Monitoring-Lösungen für Pharma-, Life-Science- und Logistik-Lieferketten)."
"Stuttgart / Leinfelden – Unsichtbares sichtbar machen: Mit der neuen Wärmebildkamera EXPERT EXTC18V-650-17C von Bosch gelingt das professionellen Anwendern noch besser als zuvor. Das Gerät gehört zur Top-Leistungsklasse Expert von Bosch , die Profis Elektrowerkzeuge, Messtechnik und Zubehör für allerhöchste Ansprüche an die Hand gibt. Die EXPERT EXTC18V-650-17C ist die erste Wärmebildkamera von Bosch mit einem 18-Volt-Akku und ist damit Teil des „ Professional 18V System “, das alle maßgeblichen Anwendungen mit 18 Volt abdeckt und dank herstellerübergreifender AmpShare-Allianz sogar über das Angebot von Bosch hinaus reicht. Viele Marken, viele Maschinen, ein Akku-System: Alle Geräte – vom kompakten Schrauber bis hin zur Kapp- und Gehrungssäge – lassen sich mit ein und demselben 18 Volt Lithium-Ionen-Akku und nur einem Ladegerät betreiben. Das spart Verwendern Zeit, Platz und Geld. Zusätzlich bringt Bosch mit der PRO GTC18V-600-16C zeitgleich noch ein weiteres Modell auf den Markt.Temperaturunterschiede präzise erfassen und korrekt interpretieren Als Gerät aus der Top-Leistungsklasse Expert bietet die EXPERT EXTC18V-650-17C unverzichtbare Funktionen für zahlreiche Anwendungen: Elektriker prüfen damit kontaktlos Schaltschränke und Verbindungen. Im SHKL-Bereich lokalisieren Verwender schnell Heizungsrohre, Verstopfungen oder Leckagen. Auch für industrielle Anwendungen zur Überwachung von Maschinen, im Kfz-Handwerk bei der Motorendiagnose sowie für Energieberater zur Analyse der Gebäudehülle eignet sich die neue Wärmebildkamera. Der eingebaute Infrarot-Sensor bietet eine native Auflösung von 384 x 288 Pixeln und deckt einen Temperaturbereich von -30 °C bis +650 °C ab – das ist der größte Messbereich unter den Wärmebildkameras von Bosch. Das technologische Highlight ist die integrierte AI-Image-Boost-Technologie: Ein speziell trainiertes KI-Modell analysiert die erfassten Wärmebilddaten. Wird diese Funktion aktiviert, berechnet die Kamera aus einem eingefrorenen Wärmebild eine optimierte Version mit der vierfachen Anzahl an Messpunkten. Im Vergleich zu herkömmlichen Geräten liefert die EXPERT EXTC18V-650-17C dank der hohen Sensorauflösung und mit aktivem AI Image Boost eine bis zu achtfach höhere Messpunkt-Dichte als die PRO GTC18V-600-16C. Dadurch werden feinste Strukturen und thermische Details im Innen- und Außenbereich zuverlässig sichtbar. Dies erlaubt noch konkretere Analysen und hilft Verwendern bei der Interpretation der Wärmbilder. Dabei unterstützen auch clevere Funktionen, die dem Profi bei der Bearbeitung der Bilder sowie der Erfassung und Auswertung der Daten direkt im Gerät behilflich sind. Intuitive Bedienung und robuste Baustellentauglichkeit Für ein erstklassiges Nutzungserlebnis sorgt das 4,3 Zoll große Touchdisplay, alternativ kann die Bedienung über ein Joypad erfolgen. Verwender können bis zu fünf weitere Messpunkte direkt auf dem Bildschirm setzen und Bilder im Gerät bearbeiten oder mit einer Sprachnotiz versehen. Da auf Baustellen raue Bedingungen herrschen, ist die Kamera robust konstruiert. Ein verstärkter Rundum-Gummischutz schützt das Display und das Gehäuse vor Stößen. Das Gerät ist mit Schutzklasse IP54 staub- und spritzwassergeschützt und übersteht Stürze aus bis zu zwei Metern Höhe. Zur Erweiterung der Messmöglichkeiten verfügt die Kamera über eine integrierte Typ-K-Schnittstelle für externe Temperaturfühler, die in verschiedenen Ausführungen von Bosch erhältlich sind und direkte Kontaktmessungen ermöglichen. Über das integrierte Wi-Fi lassen sich die Daten direkt an die Bosch ThermalOn App senden. Alternativ können die Bilder via USB-C auf den Computer übertragen werden. Mobil in der App oder am Rechner mithilfe der kostenlosen GTC Transfer Software können die Bilder weiterbearbeitet, versendet oder archiviert werden. Die Wärmebildkameras EXPERT EXTC18V-650-17C und PRO GTC18V-600-16C sind ab November 2026 erhältlich. Die genannten Preise verstehen sich als unverbindliche Preisempfehlung zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Gerätekennwert-Tabelle finden Sie im PDF, siehe „herunterladen“. Änderungen sind vorbehalten."
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"Stuttgart – Die Bosch-Gruppe hat sich im ersten Halbjahr 2026 in einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld solide entwickelt. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen steigerte seinen Umsatz um 3,6 Prozent auf 46,4 Milliarden Euro (H1 2025: 44,8 Milliarden Euro). Rund zwei Milliarden Euro steuerte das neu zugekaufte Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsgeschäft von Johnson Controls und Hitachi zum Umsatzwachstum bei. Das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) betrug 2,2 Milliarden Euro (H1 2025: 2,3 Milliarden Euro). Die operative EBIT-Rendite erreichte 4,6 Prozent vom Umsatz gegenüber 5,1 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis belasteten vor allem Sondereffekte im Mobility-Geschäft. Trotz vieler konjunktureller und geopolitischer Unsicherheiten bestätigt Bosch seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. „Mit einem soliden Umsatzwachstum im ersten Halbjahr sehen wir uns auf der Zielgeraden für 2026, brauchen aber noch einen starken Endspurt“, sagte Markus Forschner , Finanzchef und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, anlässlich der erstmaligen Vorlage von Halbjahreszahlen. „Daher verfolgen wir unsere eingeleiteten Strukturanpassungen und Kostenarbeit konsequent weiter, um auch künftig hohe Vorleistungen für Zukunftstechnologien erbringen und Wachstumschancen nutzen zu können.“Ausblick H2 2026: Wettbewerbsfähigkeit und robuste Aufstellung Die Weltwirtschaft zeigt sich 2026 insgesamt widerstandsfähig. Zugleich sieht Bosch die konjunkturellen Aussichten nach wie vor von Unsicherheiten geprägt, die in vielen Märkten Investitionsentscheidungen weiterhin verzögern und für hohen Wettbewerbsdruck sorgen. Im wichtigen Automobilsektor erwartet Bosch für 2026 erneut weltweit rückläufige Produktionszahlen bei Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen, während die Fertigung von schweren Nutzfahrzeugen leicht wächst. „Bosch verfolgt seine Wachstumsstrategie ungeachtet globaler Unsicherheiten konsequent weiter und nutzt Chancen in neuen Technologien, Geschäftsfeldern sowie aufstrebenden Märkten“, erklärte Forschner. „Auch im zweiten Halbjahr steht deshalb die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die robuste Aufstellung des Unternehmens im Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, Kosten und Komplexität weiter zu reduzieren.“ Trotz des widrigen Umfelds bestätigt das Unternehmen seine Prognosen: Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Bosch unverändert mit einem Umsatzwachstum im Korridor von zwei bis fünf Prozent. Die operative EBIT-Rendite soll vier bis sechs Prozent erreichen. Rückblick H1 2026: Entwicklung nach Unternehmensbereichen In den Unternehmensbereichen zeigt die Umsatzentwicklung ein gemischtes Bild, wobei alle Sektoren zum Ergebnis positiv beitrugen. Der Unternehmensbereich Mobility erwirtschaftete einen Umsatz von 27,8 Milliarden Euro und lag damit um 0,5 Prozent leicht unter der Vorjahresperiode. Das entspricht wechselkursbereinigt einem Anstieg von 2,3 Prozent. Die stagnierende Automobilproduktion belastete die Entwicklung ebenso wie einmalige Sondereffekte. Letztere resultierten vor allem aus Wertminderungen auf Produktionsanlagen in Höhe von 270 Millionen Euro; der weltweite Hochlauf der Elektromobilität verzögert sich gegenüber den bisherigen Erwartungen. Die operative EBIT-Rendite erreichte 4,7 Prozent (H1 2025: 5,8 Prozent). Der Umsatz im Unternehmensbereich Industrial Technology spiegelte die verbesserte Auftragslage wider und stieg um 6,8 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt ist es ein Plus von 9,2 Prozent. Die EBIT-Rendite lag bei 2,5 Prozent (H1 2025: 4,5 Prozent). Der Unternehmensbereich Consumer Goods spürte die steigende Intensität des Wettbewerbs mit chinesischen Anbietern. Der Umsatz lag 2,9 Prozent unter dem Vorjahreswert und erreichte 9,6 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt blieb der Umsatz unverändert. Die operative EBIT-Rendite erreichte 4,4 Prozent (H1 2025: 5,1 Prozent). Der Unternehmensbereich Energy and Building Technology verzeichnete aufgrund des Zukaufs im Geschäftsbereich Home Comfort einen Wachstumssprung von 45,9 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Davon gehen rund zwei Milliarden Euro auf die Akquisition zurück. Der Verkauf wesentlicher Teile des Produktgeschäfts von Building Technologies führte zu einem Umsatzrückgang von rund 450 Millionen Euro. Wechselkursbereinigt lag das Umsatzplus bei 52,0 Prozent. Die operative EBIT-Rendite erreichte 7,3 Prozent (H1 2025: 0,8 Prozent). Rückblick H1 2026: Entwicklung nach Regionen Das globale Wachstum verlangsamte sich im ersten Halbjahr 2026 angesichts der erheblichen geopolitischen Spannungen. Vor allem der Krieg im Nahen Osten und der anhaltende Krieg in der Ukraine belasteten das weltweite Marktumfeld. In allen Regionen dämpften Wechselkurseffekte die Umsatzentwicklung. In Europa stiegen die Erlöse um 1,4 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt erhöhten sie sich um 2,2 Prozent. In Amerika erreichte der Umsatz 9,4 Milliarden Euro und stieg damit um 5,7 Prozent – wechselkursbereinigt um 12,2 Prozent. In Asien-Pazifik legte der Umsatz um 5,9 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro zu, wechselkursbereinigt ist das ein Zuwachs von 10,4 Prozent. Maßgeblich für die positive Entwicklung in Amerika und Asien-Pazifik war der Zukauf bei Bosch Home Comfort. Rückblick H1 2026: Entwicklung der Beschäftigtenzahl Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 beschäftigte die Bosch-Gruppe 406 225 Menschen und damit 6 549 Mitarbeitende weniger als zum Stichtag 31.12.2025 (412 774). Der Personalrückgang betraf alle Unternehmensbereiche, überproportional jedoch Mobility. In der regionalen Betrachtung sank die Beschäftigtenzahl am stärksten in Europa. In Deutschland waren zur Jahresmitte 118 932 Menschen bei Bosch beschäftigt (31.12.2025: 122 968) – ein Rückgang von 4 036 Mitarbeitenden. Rückblick H1 2026: Hohe Finanzkraft, Liquidität und F&E-Quote Die Bosch-Gruppe verfügt weiterhin über eine hohe Finanzkraft, auch wenn die Liquidität gemäß Kapitalflussrechnung mit 9,0 Milliarden Euro (H1 2025: 11,2 Milliarden Euro) unter dem ersten Halbjahr 2025 lag. Die Eigenkapitalquote blieb mit 41,3 Prozent auf hohem Niveau (31.12.2025: 41,5 Prozent¹). Der verstärkten Kapitaleffizienz folgend lag die Investitionsquote bei 2,5 Prozent (H1 2025: 3,8 Prozent), die Investitionen in Sachanlagen betrugen 1,2 Milliarden Euro (H1 2025: 1,7 Milliarden Euro). Die F&E-Quote lag bei 8,0 Prozent (H1 2025: 8,7 Prozent). Zum 30.06.2026 zeigte der Free-Cash-Flow (FCF) mit -969 Millionen Euro eine Verbesserung gegenüber der Vorjahresperiode (-2,7 Milliarden Euro) und ein bei vielen Unternehmen typisches Muster in der unterjährigen FCF-Entwicklung. Wesentlich dafür waren die Saisonalität der Sachanlageinvestitionen und der daraus zum Jahresende resultierende Aufbau von Verbindlichkeiten, die im ersten Quartal überproportional zu Auszahlungen führten. Zum Jahresende erwartet Bosch einen positiven FCF von mindestens einem Prozent vom Umsatz. 1 Vorjahreswert angepasst nach finalisierter Bilanzierung des Zukaufs bei Home Comfort."